Apple zahlt seine Steuern jetzt in den USA – Danke Deutschland

… Donald Trump: … thank you German Idiots

Washington: Der Apple Konzern hat angekündigt seine im „Off“ geparkten 252 Milliarden US Dollar jetzt in den USA zu versteuern. Dies gilt als Erfolg von Donald Trumps Steuerreform in den USA. Für die USA bedeutet dies ein Geldregen von ca. 38 Milliarden Dollar. Einige Dollarscheine werden wohl umgetauschte Euros aus Deutschland sein, denn hier zahlt Apple so gut wie keine Steuern. Donald sagt: Danke Deutschland. Danke, dass ihr ausländische Konzerne in Deutschland nicht oder nur äußerst gering besteuert. Danke Deutschland. Danke German Idiots. Auf diese Weise haben sich schon die IKEA-Freunde aus Schweden bedankt und viele andere Konzerne, die wir aus humanitären Gründen nicht besteuern. Der Depp ist wie immer der deutsche Steuerzahler. Der Bäcker aus Düsseldorf. Der Polizist aus München. Der Friseur aus Hamburg. Der Postbote aus Leipzig. Der Rechtsanwalt aus Frankfurt. Die Bankangestellten aus Berlin und all die anderen deutschen braven Steuerzahler, die nur einen echten Briefkasten am Haus haben, aber keine Briefkastenfirma und kein Flugzeug in Island. Apple Chef Tim Cook ließ sich zu der Aussage hinreißen: sein Unternehmen empfinde ein tiefes Gefühl der Verantwortung dafür, dem Land (USA) sowie den Menschen, die unseren Erfolg möglich gemacht haben etwas zurückzugeben.“ Scheinheiliger geht es kaum. Hatte Apple zuletzt 94 % seines gesamten liquiden Vermögens im Ausland „offshore“ geparkt ohne einen einzigen Cent Steuern gezahlt zu haben. Und: Die Mehrheit der Produktion findet in China statt. Steuerflucht ist das einzige Wort, was das steuerrechtliche Verhalten Apples beschreiben kann. Aber Apple wird natürlich alles verziehen. Selbst dieser Artikel wurde am Apple Rechner geschrieben und gleichzeitig mit einem Apple Telefon telefoniert. So sind wir wohl alle etwas scheinheilig. Der Terrorist, der die USA-Flagge verbrennt und das Ganze mit dem Apple Telefon filmt.

Immerhin profitierten die deutschen Autobauer von der US-Steuerreform. Nach eigenen Angaben macht Daimler und BMW in den USA einen zusätzlichen Gewinn jeder von ca. 1 Milliarde US Euro. So sind bereits weitere deutsche Unternehmen in der Prüfung, wie sie von der US-Steuerreform profitieren können. Ifo-Präsident Clemens Fuest warnt im Handelsblatt vom 19.01.2018 bereits vor weiteren Jobverlusten in Deutschland.

Danke Apple. Danke USA. Gern geschehen. Wir Deutsche sind stolz Teil eures Erfolges zu sein. Vielleicht sollten wir Deutsche mal den Gehirntest von Donald Trump machen und prüfen, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben.

Redakteur