Cum-Ex Deals – Schaden größer als angenommen

Die größte Vertuschungsgeschichte in der Bundesrepublik Deutschland

… ein weiterer Fall von die Kleinen werden gehängt die Großen lässt man laufen

Deutschland – Die Tagesschau berichtete am 18.10.2018, der Schaden bei den Cum-Ex-Deals sei größer als angenommen und liege bei ca. 55 Milliarden Euro.

Exkurs: Was sind Cum-Ex-Deals? Im Rahmen von Cum-Ex-Deals (Verkauf der Aktie Cum – also „mit“ Dividende und Lieferung Ex – also ohne Dividende) werden Steuergutschriften der einmal gezahlten Kapitalertragssteuer verschiedenen Marktteilnehmern mehrmals erstattet. Den Schaden hat der Fiskus und damit der Steuerzahler. Ein „eigentlich“ strafbarer Sachverhalt.

Diese Nachricht tut weh. Ist es doch längst in Insiderkreisen bekannt, dass der tatsächliche Schaden international bei ca. 180 Milliarden Euro liegt. Gerhard Schick von der Partei Bündnis 90/ Die Grünen, der sich selbst als „Finanzexperte“ bezeichnet, sagte 2015 gegenüber der Presse als der „Cum-Ex- Untersuchungsausschuss eingerichtet wurde, es handele sich um einen Schaden von ca. 20 Milliarden Euro, obwohl ihm Insider bereits mitgeteilt hatten, dass der Schaden weit höher liegt. So verwunderte es auch nicht, dass der „Cum-Ex-Untersuchungsausschuss“ vor sich hin dümpelte und Mitte 2017 erfolglos eingestellt wurde. Haben doch alle mitgemacht bei dem zweitgrößten Betrugsfall in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nach der Libor-Zinssatz-Manipulation. Es gibt in diesem Giga-Betrugsfall der über 10 Jahre andauerte keine einzige Anklage. Warum liegt auf der Hand. Es haben offensichtlich „alle mitgemacht“ oder offensichtlich scheint es in jeder Partei soviel schwarze Schafe zu geben, dass KEINE Partei ein Interesse an echter Aufklärung hat. Ein Insider, der Volkspost berichtete, teilte mit, dass bei den Fragenkatalogen, die den Zeugen im Rahmen des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages gestellt worden sind, sogar darauf geachtet wurde, dass keine wirklich unangenehmen Fragen gestellt werden. Ein Strafrechtsexperte wurde sogar von der Liste der Experten von einem Grünen Parteimitglied gestrichen, nachdem er mitteilte, dass hier nach seiner Ansicht Straftatbestände erfüllt sein könnten. Der Strafrechtler wurde kurzerhand wieder ausgeladen. Selbst die Linken machten „business as usual“ und haben keinen Hardliner beauftragt, sondern den „Job“ für den Untersuchungsausschuss als Assistentenstelle neutral ausgeschrieben und diese Stelle einem Abgeordneten, einem ehemaligen Rechtsanwalt, Richard Pitterle, der mit Strafrecht und Kapitalmarktrecht nichts zu tun hat, zugeordnet. Sahra Wagenknecht konnte sich mit der entscheidenden Personalie ebenfalls nicht durchsetzen. Von der SPD (Mitverantwortlicher Steinbrück) und CDU/CSU (Mitverantwortlicher Schäuble) war ohnehin kein Ehrgeiz bei der Untersuchung zu erwarten. Mangelnder Aufklärungswille, Inkompetenz und Vertuschungsabsicht haben den Untersuchungsausschuss von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Dabei sind die Initiatoren bekannt, die Banken und ihre Mitarbeiter sind bekannt, die gefakten Fonds sind bekannt und doch passiert nichts. Warum? Weil Schäuble und Steinbrück als Finanzminister die Praxis der Cum-Ex-Deals geduldet haben oder wollen sie sagen, sie haben das nicht gewusst oder nicht verstanden. Bei einem der Euro 60.000 für einen Vortrag bei einer Bank erhält, müsste doch eigentlich Kompetenz zu erwarten sein oder sind Euro 60.000 nicht sogar ein bisschen zu hoch um die Unabhängigkeit des Staates noch zu gewährleisten. Vielleicht will man bei soviel Geld auch gar nichts mehr so genau verstehen. Ein Glück, dass sich dieser Fall nicht in Rumänien ereignet hat, dann würden hierzulande alle Medien unisono von Korruption sprechen und ein Aufschrei der Entrüstung würde durch das schöne Deutschland ziehen. Doch aber nicht, wenn sowas bei uns in Deutschland passiert. Muss man dann nicht auch ein bisschen Verständnis für die „dummen Leute von der Straße – dem Volk“ haben, die von der „Lügen-Presse“ sprechen. Glauben wir im Ernst, dass wir in Deutschland Pressefreiheit haben?

Daraus ergeben sich zwei Fragen:

Wie kann ein Untersuchungsausschuss des Deutschen Parlaments bei einem solchen Giga-Betrugsfall im Sande verlaufen.

Wie kann ein Untersuchungsausschuss des Deutschen Parlaments bei einem solchen Giga-Betrugsfall im Sande verlaufen UND es gibt keinen Aufschrei der „freien“ Presse.

Die Antwort liegt auf der Hand. Der Gegner ist zu mächtig. ALLE haben irgendwie mitgemacht. Davor, dabei oder hinterher. Schweigen ist auch mitmachen.

Wäre der Fall in der Türkei oder Rumänien passiert würden wir sofort nach einer internationalen Untersuchung schreien. In Deutschland tun wir das nicht. Wir machen mit und schweigen.

Der alte Spruch: „Die Kleinen hängt man die Großen lässt man laufen“ passt maßgeschneidert auf die unglaubliche Betrugsgeschichte der „Cum-Ex-Deals“.

Das Deutsche Volk wurde wieder einmal von den Eliten zum Narren gehalten.

Die Geschichte der Cum-Ex-Deals gehört damit zu den größten Vertuschungsgeschichten in der Bundesrepublik Deutschland. … und alle machen mit … sogar die meisten Medien schreiben treu wie die Lämmer was ihnen von den Straftätern diktiert wird. … immerhin bringt jetzt die Tagesschau die neuesten, aber immer noch falschen Untersuchungsergebnisse, von „Investigativjournalisten“. „Chapeau“ möchte man rufen, wenn es nicht nur die Spitze des Eisbergs wäre. Daher rufen wir von der Volkspost „weiter so“. Ihr seid auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel.

Doppelmoral Deutschland in seiner reinsten Form.

VOLKSPOST

Wir sind das Volk!

Redakteur