Logo: HSV

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Volkspost Satire – frei erfunden: Hamburg – Nach langem hin und her hat sich der Vorstand des Bundesliga-Dinos von seinem langjährigen Maskottchen Hermann getrennt. „Der unübersehbare Negativtrend der letzten Jahre hat leider keine andere Entscheidung zugelassen“, gibt der Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer mit voller Überzeugung bekannt. Vor allem bezieht er sich auf die aktuelle Saison: „Der Negativtrend der letzten Spiele ist sehr erschreckend, da brauchen wir als Mannschaft auch mal einen anderen Input von außen“.

Wer sein Nachfolger wird steht noch nicht fest. Der HSV möchte keinen unüberlegten Schnellschuss vollziehen und nicht den erstbesten Kandidaten nehmen, sondern bei der sehr wichtigen Entscheidung, muss ein Nachfolger gefunden werden, welcher über eine große Erfahrung in der Bundesliga und vorzugsweise auch in der 2. Bundesliga verfügt. Außerdem sollte er jung und ehrgeizig sein, sofort helfen können und sich bestenfalls mit voller Überzeugung mit dem HSV identifizieren können. Alles Eigenschaften mit denen schon bei der Trainersuche ins Schwarze getroffen wurde. Dino Hermann steht der Schock deutlich ins Gesicht geschrieben: „Ich bin völlig überrascht über diese Entscheidung, werde diese aber respektieren müssen. Vor allem deshalb, weil wir in der Saison 2014/2015 in genau derselben Situation waren und auch dort rausgekommen sind.“ Der 2,10 Meter große Dino spielt damit auf den eigenen Negativrekord in der Bundesligahistorie an, bei den in den ersten 10 Spieltagen gerade einmal 4 Tore geschossen wurden. Hauptsächlich durch seinen Einsatz konnte der Abstieg noch verhindert werden.

Seit dem er am 24.August 2003 im Volksparkstadion aus dem Ei geschlüpft ist, ist er bei jedem Heimspiel im Stadion gewesen und erlebte 207 Bundesligaspiele seiner Hamburger im Stadion mit.
„Für mich wird es natürlich nicht so leicht einen neuen Verein zu finden, da vor allem der Platz für Dions sehr eingeschränkt ist. Gedanken habe ich mir auch schon über einen Imagewechsel gemacht, vielleicht zum Bullen oder zum Geißbock.“
Ist überhaupt eine Mannschaft schon mal so schlecht in eine Bundesligasaison gestartet? Erst eine Mannschaft hatte nach 10 Spieltagen weniger als zwei Punkte auf dem Konto und das war der 1.FC Saarbrücken in der Saison 1963/64, mit einem Punkt. Sie haben am Ende den letzten Platz gemacht und sind damit abgestiegen.
Von daher – alles richtig gemacht HSV und nochmal zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Konsequenzen gezogen!

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