natureheilverfahren

Grundsätzlich kennen alle Systeme von Naturheilverfahren das Analysieren von möglichen Abweichungen des Gleichgewichts und das Bestreben zur Wiederherstellung der Homöostase, so wie bei der Akupunktur, der alten Säfte- und Windelehre. Besonders die traditionellen Medizinarten sind bekannt und anerkannt durch die akribischen schriftlichen Überlieferungen und Zuordnungen zu Heilsystemen. Bei allen bekannten und anerkannten traditionellen Medizinarten gibt es 4 Hauptsäulen:

  • 1. Therapien, wie Akupunktur, Akupressur, Massagen etc.
  • 2. Ernährungslehre (Diätologie)
  • 3. Bewegungslehre (Kinesiologie, Yoga, Tai Xi etc.)
  • 4. Naturmedizin (Phytologie), wie Tees, Salben, Heilkräuter etc.

Ein wesentlicher Bestandteil der Naturheilverfahren ist demnach auch der Bereich der Arzneien und Heilmittel aus Pflanzen. Dabei werden mittlerweile im Westen mehr als 60 Pflanzen-Einzelmonografien (Wirkunsgweisen) und weitere 140 Teilmonografien beschrieben und gelehrt. Es gibt bekannte Vertreter von A, wie Aloe Vera, Anis, Arnika, B, wie Baldrian, E, wie Echinacea, K, wie Knoblauch, Kümmel, M, wie Maca, S, wie Schlüsselblume bis hin zu Z, wie Zwiebel.
Bekannte und überlieferte Rezepturen, wie die von Tees, unterstützen die Heilung bei Krankheiten von Herz, Niere, Leber, Haut, Nerven, Darm, der Atemorgane, des Bewegungsapparates, des Immun- und Hormonsystems, des Verdauungsapparates, der Psyche, der Gefäße usw.
Dabei gilt es im Wesentlichen, Ähnliches durch Ähnliches zu heilen. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet homoios = ähnlich und pathos = Leid, Gefühl, ergo „ähnliches Leiden“. Mittel, die ein Leid verursachen, sollen also dazu genutzt werden, es auch wieder zu heilen, daher kamen anfangs etliche Gifte zum Einsatz, die für diese Anwendungen stark verdünnt werden mussten, wodurch das sog. Potenzieren entstand, bei dem in bestimmten Verhältnissen verdünnt, verschüttelt und verrieben wird, bis eine Dynamisierung der innenliegenden Substanzen, Heilung ermöglicht wird. Wie in der gesamten CAM bedient sich auch die Homöopathie im Grundsatz der Selbstheilungskräfte, indem krankmachende Substanzen die Immunität, respektive die Linderung, durch das Bereitstellen von entsprechenden Antikörpern fördern.

Redakteur

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