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Der Syrer Jaber al-Bakr soll die Absicht gehabt haben, einen Terroranschlag auf einen Berliner Flughafen zu verüben. Dafür soll er Ziele in Berlin ausgekundschaftet haben. Bei ihm in seiner Wohnung wurde entsprechend gefährlicher Sprengstoff gefunden, den man wohl nur schwer kaufen kann. Eine Beziehung zum IS liegt nahe. Er wird auffallend überwacht, so dass die Überwachung auffliegt. Der Verdächtige kann weglaufen, weil alle Polizisten zu schwer bewaffnet sind. Nach seiner spektakulären Festnahme durch syrische Landsleute – nicht durch die Polizei – wurde er in der JVA Leipzig in Untersuchungshaft genommen.

Dort hatte angeblich eine Psychologin festgestellt, dass bei al-Bakr keine Suizidgefahr besteht. Da verschlägt es dem geneigten deutschen Volk die Sprache und stellt sich verschiedene Fragen: Wie kann ein potentieller Selbstmordattentäter keine Selbstmordabsicht haben? Wie kann man den aktuell wichtigsten Gefangenen Deutschlands auch nur eine Sekunde aus den Augen lassen? Wie kann ein Gefangener, der angeblich alle 15 Minuten überwacht wird, sich in 15 Minuten mit einem T-Shirt erhängen? Hier wurde in massivster Weise die Bedeutung der Sachlage verkannt. Wieso greift hier nicht schon bei der Verhaftung die Generalbundesanwaltschaft ein? Wieso gibt es keine Anordnung des Justizministers von Sachsen Herrn Sebastian Gemkow? Wieso wird ein „Top-Terrorist“ überhaupt in Leipzig inhaftiert?

Eine Blamage für die deutsche Justiz von A bis Z.

Redakteur

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